Kursaufbau

Um euch einen Eindruck vom Umfang des Kurses zu vermitteln, wer zur Zielgruppe des Woodbadge Trainings gehört, wie man Teilnehmer wird und welche Herausforderungen es erfolgreich zu meistern gilt, stellen wir euch hier einmal die Kernpunkte der Kursteile dar. Das gesamte Woodbadge Training besteht aus den drei Teilen. Alle Teile sind zum Bestehen erforderlich und bauen aufeinander auf.

Weitere Details zum Woodbadge im REGP und den Zielen des Projekts findet ihr im Hintergrund.

Wie werde ich Teilnehmer beim Woodbadge Trainings des REGP?

Wenn du mindestens 20 Jahre alt bis. Du seit einigen Jahren eine eigenständige gruppenleitende Tätigkeit bei den Pfadfindern ausübst. Kannst du dich über deinen Stammesleiter über die Ring-Seite,  wie bei anderen Ring-Schulungen, anmelden. Zusätzlich stellen wir ein schriftliches Anmeldeformular bereit.

1.: Vorbereitende Aufgaben

  • Hast du dich angemeldet, werden wir dir vorbereitende Aufgaben zusenden. Diese sind grundsätzlich schriftlich zu beantworten. Du setzt dich hierbei mit der Pfadfinderpädagogik im Horizont deines jetzigen Tätigkeitsfeldes auseinander.
  • Ferner werden dir die Zusammensetzungen der Kurssippen und die vorzubereitenden Aufgaben (Andachten, Material, welches mitzubringen ist, etc.) bekanntgegeben.

2.: Kurswoche (acht Tage)

  • Der erste Kurs findet vom 08. bis 16. September 2018 statt.
  • Maximale Teilnehmerzahl: 28; diese werden in vier Kurssippen à sieben Teilnehmern eingeteilt.
  • Es gelten die Grundsätze des Pfadfinderlagers: Es gibt einen Rahmen (gemeinsame Morgen- und Abendandachten, Lagergottesdienst, Singerunde, Bunter Abend, Hajk in der Mitte des Kurses, etc.).
  • Der Rahmen wird gefüllt mit Themenblöcken, die sich an den Fähigkeiten erfahrener Pfadfinderleiter orientieren.

Kurssippen:

  • Die Kurssippen regeln ihren Lageralltag selbstständig (Feuer machen, Kochen auf dem Feuer, Dienste für die Gemeinschaft).
  • Täglich wechselnd verfügt jede Kurssippe über einen Tagessippenleiter, der der Kursmannschaft als Ansprechpartner dient.
  • Kurssippen sollten möglichst heterogen zusammengesetzt sein (Alter, pfadfinderische Herkunft/Sozialisation, …).

Kursinhalte:

  • Einführung in das Woodbadge Training
  • Pfadfinderbewegung: Entstehung und Entwicklung
  • Spielepädagogik
  • Pfadfinder in Gesellschaft und Kirche – missionarisches Konzept?!
  • Organisation im Stamm/Stufenkonzept
  • Führung
  • Kommunikation
  • C-Arbeit und Verkündigung
  • Recht/Prävention sexualisierter Gewalt
  • Ausbildung/ Aufbau von Gruppenleitern
  • Verwaltung/Finanzierung/Fundraising
  • Entwicklungspsychologie
  • Erlebnispädagogik
  • Hajk in den Kurssippen nach der Hälfte des Kurses über eine Nacht.
  • Die Liste ist veränderbar und wird auf die Bedürfnisse der jeweiligen Kursteilnehmer und Rahmenbedingungen abgestimmt.

3.: Praktisches Abschlussprojekt mit schriftlicher Auswertung

  • Jeder Kursteilnehmer überlegt sich ein praktisches Projekt, welches seinen Neigungen entspricht, aber über seine gewöhnliche Tätigkeit hinausgeht.
  • Das Projekt soll den Teilnehmer fordern, aber nicht überfordern; es soll seine Gruppe fördern.
  • Der Teilnehmer sucht sich einen Paten aus dem Kreise der Kursmannschaft aus, der den Aspiranten während der Projektphase betreut.
  • Die Projektphase dauert max. 1,5 Jahre mit Ende des Kurses. Die Abgabefrist wird spätestens am letzten Kurstag bekanntgegeben.
  • Auf Antrag des Teilnehmers kann eine Verlängerung von sechs Monaten gewährt werden.
  • Der Teilnehmer führt das Projekt selbstständig mit seiner Gruppe (Sippe, Stamm, Vorbereitungskreis eines Lagers, …) durch.
  • Die Arbeit ist schriftlich zu reflektieren. Persönliche/personenbezogene Daten gehören in einen Appendix. Der Arebeitskreis gibt ein einheitliches Layout vor.
  • Die Arbeiten werden dem REGP und seinen Mitgliedern zur Verfügung gestellt (ohne den personenbezogenen Teil). So entsteht im Laufe der Zeit eine Bibliothek an Projektarbeiten.