Arbeitskreis

 Der Arbeitskreis stellt sich vor!

Der Arbeitskreis des woodbadge.training bei seiner Sitzung im Frühjahr 2017 in Schönberg.

Unser Arbeitskreis besteht aus einer bunten Truppe aus alteingesessenen REGPlern verschiedener Stämme im Ring. Zur Person, Funktion und Zielsetzung ein kurzer Steckbrief:

Zunächst: Mogge

Moin moin! Mein Name ist Moritz Keppel und wurde 1989 in Kiel geboren. Pfadfinderisch sozialisiert wurde ich in einem freien CP-Stamm auf dem Kieler Ostufer; 2005 habe ich dann eine CPD-Gruppe in Schönberg gegründet, die 2016 zum REGP übergetreten ist. Seit 2016 bin ich zudem verantwortlich für die Woodbadge-Arbeit im REGP und als Vorsitzender des Arbeitskreises Woodbadge tätig.

In der CPD habe die „klassische“ Kurslaufbahn durchlaufen: Sippenführerkurs (=Juleicakurs), Stammesleiterkurs, Stammesleiterrüste (ca. zwei Jahre nach dem Stammesleiterkurs, gewissermaßen als moggeAuffrischung zum Stafükurs). Ich persönlich konnte merken, dass die Teilnahme an den Kursen, auch der intensive Austausch mit den anderen Kursteilnehmern, unglaublich motivierend wirkte, was sich wiederum positiv auf meine Arbeit als Stammesleiter auswirkte. Gleiches kann ich auch über die Teilnahme am Woodbadge-Training der CP sagen. Das gesamte Training erstreckte sich etwa über zwei Jahre. Ich hatte immer wieder Gelegenheit, meine eigene Rolle in der Gruppe zu reflektieren, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und mit ande-ren Pfadfinderführern in’s Gespräch zu kommen. Viele Kursinhalte waren mir aufgrund der vorangegangenen Kurse schon bekannt. Bereichernd waren aber die vielen Diskussionsrunden(im Ple-num während der Arbeitseinheiten, aber auch zwischendurch, etwa beim Kochen in der Kurssippe oder auf dem Hajk) mit den anderen Teilnehmern.

Ich möchte meine Erfahrungen, die ich als Stammes- und Sippenführer und während des Woodbadge-Trainings sammeln konnte, gerne an andere Führungspersonen aus dem REGP weitergeben.

Weiter mit: Martin

Hallo, ich bin der Martin …
na ok, wer so anfängt, dem traut man wenig Substantielles zu. Früher war das tatsächlich so und ich bin bei den Pfadfindern durch eine harte Schule gegangen, die mich sehr geprägt hat. Der „kleine Lolly“ war immer der Kleinste im Trupp, der hinten laufen musste um aufzupassen, dass keiner zurückbleibt. Aber auch der, den man vorschickt, wenn’s schwierig wird, wenn die kniffligen Denkaufgaben zu lösen sind oder wenn sich mal einer verletzt hat. Geboren bin ich 1972 in Krems (wer’s suchen möchte: in Österreich, von Passau aus die Donau entlang fahren. Erst kommt Linz, dann Krems und zuletzt Wien.) und mit sieben Wölfling geworden. Von da an haben mich die Pfadfinder nie mehr ganz los gelassen.martin-bild
Meine Jugendleitungserfahrung und -ausbildung habe ich nicht nur bei den Pfadis gesammelt. Zwischendurch war ich in der Evangelischen Jugend tätig, von der Gruppenstunde bis zur Jugendleitung auf Bundesebene (in Österreich), war für die EJÖ beim ökumenischen Weltkirchenrat und noch so manches mehr. Die jugendleiterische Ausbildung habe ich parallel zu meinem Informatikstudium bei der Wiener Jugendleiterschule genossen (ein sehr umfangreiches Programm über eineinhalb Jahre). Dann lernte ich eine Theologiestudentin aus Bremen kennen mit der ich seit mittlerweile fast 17 Jahren verheiratet bin. So kam ich in den Norden.
Hier in Ostercappeln (kleiner Tipp zur Suche: NICHT in Schleswig-Holstein) haben wir 2014 den Stamm Paulus gegründet, den ich seitdem leite.
Mein eigenes Woodbadgetraining habe ich bei den PPÖ absolviert und bin gerade dabei es mit den „Tickets“ abzuschließen. Daher sind meine Eindrücke vom WBT noch sehr frisch und ich hoffe einiges davon einbringen zu können. Mir sind gerade die vielen Traditionen, die sich um das Woodbadge ranken wichtig, weil sie den Geist BiPis transportieren helfen. Getreu dem Motto „Tradition ist nicht das Halten der Asche sondern das Weitergeben der Flamme“ möchte ich mich für eine eigene Woodbadge-Tradition im REGP einsetzen und gleichzeitig meine Erfahrung aus einer Pfadfindertradition einbringen, die sich in manchem von der des REGP unterscheidet.

Infos zu: Helge

Moin! Ich bin Helge, 30 Jahre alt. Pfadfinder bin ich seit 1995 und habe bei den Gemeindepfadfindern St Bonifatius Schenefeld unter Frank Boysen als Wölfling angefangen, zunächst noch mit Lilie statt Lutherrose am grünen Hemd. Seit 1997 bin ich jedes Jahr auf Sommerlager, sowie zu diversen anderen Gelegenheiten „auf Fahrt“. Über die Helferschulungen und als Sipplingakelozlfrqib801ipaxxaa_thumb_22ab der Sippe Bodelschwingh wurde ich nach der Juleica- Schulung zunächst Mitarbeiter bei den Wölflingen und 2004 Sippenleiter meiner Sippe „Friedrich Spee“, die ich bis 2009 (beg-)leiten durfte. Ebenso durfte ich die Einführung der Bronze- und Silberwolfkopf- Prüfungen in unserem Stamm begleiten.
Beruflich viel unterwegs stehe ich seit 2010 in vorwiegend logistischen Diensten der Pfadfinderschaft St. Johannes Henstedt aus Henstedt- Ulzburg und beschränke mich auf das „Eventpfadfindertum“ zu Pfingsten, an Kirchentagen und in Sommerlagern. In München erhielt ich zudem Einblicke in die Arbeit der Royal Rangers und war dort der „Sonderling im grünen Hemd“. 😉
Hier stelle ich nun vorläufig u.a. den Admin dieses Blogs.
Meine Motivation besteht in dem Wunsch, Pfadfinderei wieder mehr in meinen Alltag zu integrieren, getreu der Devise „einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder“. Außerdem möchte ich meine Erfahrungen der letzten 22 Jahre angereichert um einige berufliche Kniffe zu Leitung und Menschenführungweitergeben und dem Projekt Wood Badge im REGP so zu Diensten sein. Wir haben ja doch ein paar mehr Erwachsene in unseren Reihen, die beruflich als Pastor oder Diakon Pfadfinder leiten, als Pfadis aber selbst Quereinsteiger sind. Von daher sehe ich das Woodbadge Training auch als Chance, einen gemeinsamen „Standard“ im Geiste der JuLeiCa und im Sinne BiPis auch für volljährige und bereits erfahrene Leiter zu etablieren.

Allzeit gut Pfad und Gott befohlen!
Helge

Ein Wenig zu: Levje

Moin! Mein Name ist Levje und ich bin 24 Jahre alt. Ich bin seit 1997 bei den Pfadfindern. Mein Stamm war und ist bis heute der Stamm „Seeadler Kirchbarkau“. Angefangen habe ich damals unter der Leitung von Ulli Schwetasch. Nach dem Erwerb meiner Juleica bin ich als Gruppenleiterin in Kirchbarkau aktiv gewesen. Im Laufe der Jahre habe ich zwei Gruppen gegründet und geleitet. Ebenfalls war ich zwei Mal im Team der Stammesleitung aktiv, bis ich im Herbst 2016 aus beruflichen Gründen die aktive Arbeit im Stamm niederlegen musste. Nun bin ich noch gemeinsam mit einem Partner für die Betreuung der Mitarbeiter und die Gestaltung von Mitarbeiterabenden im Stamm zuständig.
Seit 2001 nehme ich, wenn es möglich ist, jedes Sommerlager, Pfingstlager und Kirchentage mit und bin darüber hinaus auch im REGP aktiv. Momentan arbeite ich bei den Helferschulungen I und II, sowie bei der Herbstjuleica-Schulung mit. Besonders kann ich mich darüber hinaus auch für die jährliche Aufbaukurswanderung des REGP begeistern.
Momentan befinde ich mich in der Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin und schließe diese im Sommer 2017 ab.

Meine Motivation für diesen Arbeitskreis und levje-profilfür die Entwicklung des Woodbage – Trainings setzt sich aus vielen Aspekten zusammen. Ich bin immer sehr am Austausch mit anderen Menschen interessiert, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Ich freue mich über neue Ideen, Anregungen und Sichtweisen für und über
die Pfadfinderarbeit im REGP. Aber auch neue oder andere pädagogische,
sowie theologische Anreize interessieren mich. Ebenfalls finde ich es wichtig, dass die Vernetzungen im REGPnoch intensiver betrieben werden, um gegenseitigvoneinander zu profitieren und als Ring zusammenzuwachsen.
Nach dem Durchlaufen der Juleicaschulung in jungen Jahren gibt es keine intensive Austausch-und Weiterbildungsplattform für Pfadfinder/innen in Leitungspositionen im Ring.

Deswegen möchte ich gerne meine Erfahrungen in leitender Funktion innerhalb meines Stammes an angehende oder bereits amtierende Stammesleitungen weitergeben, die interessiert an der Weiterentwicklung ihrer eigenen Führungspersönlichkeit und an der Reflexion ihrer Arbeit sind.
Gut Pfad, Levje

Sagt „Hi“ zu: Sascha!

Moin! Ich bin Sascha, 23 Jahre alt, angehender Lehrer für Englisch und Religion und komme aus dem wunderschönen Kisdorf.sacha-profil

Seit meiner frühen Jugend bin ich im engen Kontakt mit der Pfadfinderei „aus dem Hause REGP“. Zunächst als Event- und Abrufpfadfinder kam ich dann vor einigen Jahren in das Frühjahrs-JuLeica Team und der REGP war aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Mit meinem Umzug nach Kiel und der damit verbundenen räumlichen Nähe bin ich seit knapp 2 Jahren Mitglied der Seeadler aus Kirchbarkau. Neben wöchentlichen Gruppenstunden bin ich sowohl in der erweiterten Stammesleitung tätig, als auch verantwortlich für die Mitarbeiter-betreuung, die ich mit Levje gemeinsam gestalte. Des Weiteren bin ich als Vor-sitzender der „Prüfungskommission Kbk“ damit betraut worden, gemeinsam mit einem Team von Mitarbeitern den Prüfungskanon der verschiedenen Prü-fungen zu formulieren und regelmäßig zu aktualisieren. Neben der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist die Arbeit mit (jungen) Erwachsenen ein wichtiger Bestandteil meiner Tätigkeiten im Ring. Ich hoffe mit meiner Leidenschaft für die vielfältigen Bereiche sowohl der Pädagogik als auch der Kommunikation und Sprache einen Beitrag zum WBT und somit für den gesamten Ring leisten zu können.

Ich möchte anderen die Chance geben, miteinander und voneinander zu lernen, Erfah-rungen auszutauschen und dabei vielleicht zu beobachten wie das eigene Bild von guter Leitung (in all ihren verschiedenen Aspekten) aufbricht und sich neu zusammensetzt. „Das Lernen“ ist ein andauernder Prozess und ich freue mich schon jetzt tierisch auf alle diejenigen, die sich auf dieses Projekt einlassen wollen und darin die Möglichkeit sehen, für sich und für die Kinder und Jugendlichen im heimatlichen Stamm Großes zu schaffen.
Ich freue mich auf Euch, bis dahin gut Pfad und Gott befohlen!
Sascha

Als nächstes: kani

Hej! Mein Fahrtenname lautet kani. Ich lebe in Kiel, stamme aber aus dem ländlichen Krokau. Ich arbeite als Software Engineer und IT-Consultant für die PPI AG und strebe nebenberuflich einen Master als Medieninformatiker an.kani
Das Abenteuer hatte für mich schon immer einen großen Reiz. Daher war ich sehr froh, als mogge 2005 eine Sippe in Schönberg gründete und ich dort Mitglied werden konnte. In den folgenden Jahren lernte ich einiges über die Pfadfinderei. Gleichwohl waren die gemeinsamen Fahrten und Erlebnisse prägend für mich. Daher empfinde ich als meine Pflicht, diese positve Erfahrung weiterzugeben.
In meiner Wahrnehmung stellt die Pfadfinderei nicht irgendeine beliebige Jugendarbeit dar. Tradition und Geschichte der Pfadfinder und die weltweite Verbundenheit bilden einen starken Aspekt. Aber auch die moderne Vielfalt, die wir auch im REGP erleben, bietet viel Material zum Austausch. Beim Woodbadge kommen aus meiner Sicht viele dieser Aspekte zusammen. Vor allem aber kommen unterschiedlichste Pfadfinder mit unterschiedlichen Prägungen zusammen.Mit neuen Erfahrungen, Eindrücken, Wissen und Meinungen seinen Horizont zu erweitern, stellt für mich ein Wesenszug des Trainings und des Arbeitskreises dar. Daraus können wir dann alle gestärkt in unsere Arbeit in den Stämmen und Gruppen gehen.
Gut Pfad,

kani

Und noch ein:Martin

Hallo, tja wo fange ich mal an, mein Name:  Martin Hellmann, geboren 1962.
Über meinen Sohn, damals 12 Jahre alt, bin ich zum ersten mal mit den Pfadfindern in Berührung gekommen. Ich war stolz auf meinen Sohn! Dass er mal raus ging und mit anderen im Wald spielte und lernte. Als er seinen Knoten nebst Halstuch bekam, wollte ich mehr darüber erfahren. Martin Mit Hemd2.pngDoch gerade als alles beginnen sollte, wurde die Gruppe aufgelöst. Der Pastor übernahm die Pfadfinder und mein Sohn blieb auf einmal wieder zu hause. Das Leben drehte sich dann in andere Richtungen.

Viele Jahre später bin ich wieder mit den Pfadfindern– den Boy Scouts of America in Phönix Arizona– speziell dem Grad Canyon Council Troop 76 zusammen gekommen. Ein sehr guter Freund ist dort Scout-Master und ich ordnete mich gleich als Scout-Master-Assistent bei ihm ein. Dort in den USA lernte ich sehr viel über die Grundsätze der Pfadfinder und der Jugendführung, deren Motivation und Denkweise. Aber auch was einen guten Scoutmaster ausmacht (eine große Tüte Marshmallows für die Kids, von denen bis zum Lagerfeuer keiner etwas weiß, gehört natürlich auch dazu).

Zurück in Deutschland schloss ich mich dem REGP in dem Stamm der Niebüller Schwalben an. Dort bin ich mit der Pastorin Leiter der Gruppe. Was mich besonders an der Idee von  B.P. für das Woodbadge fasziniert, ist, dass Lernen nie aufhört. Auch wir Älteren finden hier eine Möglichkeit uns selber zu reflektieren und wiederzurück zum neugierigen Wölfling zu werden. Jener, der wissbegierig mit großen staunenden Augen den Tag beginnt, alles aufnimmt und im Herzen bewegt.

„Ein Zyniker leistet nichts, ein Skeptiker erschafft nichts, ein
Zweifler erreicht nichts.“

Darum packen wir es an, bewegen wir uns, bewegen wir andere mit.
Gut Pfad und Allzeit Bereit.
Martin Hellmann

Mit dabei: Julian.

Moin moin! Ich bin Julian. 27 Jahre alt und seit 1997 Pfadfinder.

Meine pfadfinderischen Ursprünge liegen in Ascheberg am großen Plöner See bei den „Rotfüchsen“. Dieser Stamm wurde damals von Ulli Schwetasch gegründet. Nachdem Ulli den Stamm abgegeben hat, habe ich sehr früh angefangen in die Stammesleiteraufgaben hinein zu schnuppern.
Mit Abschluss meiner schulischen Karriere verließ ich den Stamm in Ascheberg und gründete einige Zeit später den Stamm „Die Kiebitze“ in der KG Kiebitzreihe. Die Kiebitze treffen sich seit nunmehr fünf Jahren.

Im REGP habe ich bereits alle Helferschulungen unterstützt und den Helfer 1 Kurs mit geleitet. Ich habe mehrere Pfingstlager des REGP u.a. als Lagervogt begleitet. Seit der Gründung der Kiebitze beschränkt sich meine ständige Mitarbeit im REGP allerdings nur noch auf Hallenleiter-Einsätze auf dem Kirchentag und auf den Aufbaukurs für JuLeiCa-Inhaber im Frühjahr, welchen ich verantworte.

Wenn ich (ausnahmsweise) mal nicht mit meinem Stamm unterwegs bin und Grün trage, arbeite ich im Leitungsteam einer traumapädagogisch/ -therapeutischen Wohngruppe für junge Erwachsene. Meine Freizeit verbringe ich fast ausschließlich vor der Haustür. Ich gehe mehrfach die Woche klettern und bouldern in der Halle oder im Gebirge. Ich unternehme viele Wandertouren und bin auch im Kajak oder mit dem Randonneur unterwegs.

Im AK-Woodbadge kümmere ich mich bisher um die Einheit „Erlebnispädagogik“.
Allzeit Bereit!
Julian

Hier kommt Alex(ander)

Gut Pfad! Mein Name ist Alex und ich bin 39 Jahre alt. Ich bin seit 1986 bei den Pfad-findern. Zu der Zeit gab es den REGP noch nicht. Angefangen habe ich als 8-jähriger bei den Geusen aus Grube. In den Jahren in Grube habe ich aus Kindessicht viel über die Pfadfinder gelernt.

Mein Studium hat mich im Jahr 2002 nach Flensburg verschlagen. Eine gute Freundin, die zu der Zeit in Flensburg auf Lehramt studiert hat, hatte mich angesprochen, um bei dem neu gegründeten Stamm Polarstern in Harrislee mit einzusteigen. So konnte ich der Pfadfinderarbeit treu bleiben. Mit den Jahren in Harrislee und den Möglichkeiten, die uns in Harrislee zur Verfügung standen, konnten wir neue Formen der Pfadfinder-arbeit entwickeln.

Eines der schönsten und größten Projekte waren unsere Amerikafahrten im Jahr 2010 (Schobüll & Harrislee) und im Jahr 2014 (Sterup & Harrislee). Diese Fahrten haben uns neue Möglichkeiten und Entwicklungspotenziale der Pfadfinderei geboten. Ein weiteres tolles Projekt ist die Arbeit mit den REGP-Gruppe im indischen Littiguda. Wir waren dort im Oktober 2014 und im März 2016. Auch für 2017 ist eine Fahrt nach Indien ange-dacht. Resultierend aus diesen beiden Projekten haben wir im Sommer 2016 ein gemeinsames Zeltlager mit Pfadfindern aus den USA, Indien und Deutschland veranstaltet. Zum Schluss möchte ich erwähnen, dass die Pfadfinderarbeit in Harrislee und die damit verbundenen Projekte in die USA, Kanada und Indien ehrenamtliche geleitet und orga-nisiert werden.

Meine Motivation besteht in dem Wunsch, dass die Pfadfinderarbeit mehr ist, als um den eigenen Kirchturm herum zu denken. Die Pfadfinderarbeit in Deutschland und weltweit ist so differenziert und damit innovativ und interessant auch für uns im REGP.

Meine Erfahrung aus der Pfadfinderarbeit und die damit verbundene Motivation möchte ich gerne weitergeben, um auch anderen interessierten Mut zu machen, sich Aufgaben und Ideen zu stellen, die über den Rand der eigentlichen Stammesarbeit hinausgeht.

Alex

Viele Facetten bringt (Chris)tine mit!

Moin! Mein Name ist Christine und ich bin 21 Jahre alt. Ich bin seit 2002 bei den Pfadfindern. Angefangen habe ich in dem von Ulli Schwetasch gegründeten Stamm „Seeadler Kirchbarkau“. Dort war ich 13 Jahre lang aktiv und habe dort bis zu meinem Weggang zwei Gruppen geleitet. Zudem war ich seit 2004 mit auf Sommerlagern, Pfingstlagern und zahlreichen Kirchentagen.
Nach meinem Abitur 2015 habe ich aufgrund meines beginnenden Studiums den Wohnort gewechselt und bin seitdem im Stamm „Polarstern Harrislee“ aktiv. In Flensburg studiere ich Mathe und Religion auf Lehramt.
In Harrislee leite ich, wie zuvor in Kirchbarkau, zwei Gruppen und bin zudem in der Stammesleitung.
Während meiner Zeit in Kirchbarkau habe ich zudem die Möglichkeit bekommen mit einer Reisegruppe von 8 Pfadfinder/innen nach Indien zu reisen und dort unseren Partnerstamm in Littiguda kennenzulernen. Ein weiteres Mal bekam ich 2016 die Möglichkeit nach Indien zu reisen. Dieses Mal erneut mit einer Pfadfindergruppe. Die Erfahrungen und Erlebnisse, die ich in Indien sammeln konnte, haben mich sehr geprägt. Ein weiteres Highlight im Rahmen des Indienaustauschs fand ebenfalls 2016 statt. Nachdem wir im Frühjahr das zweite Mal dort waren, kamen acht indische Pfadfinder im Sommer nach Deutschland, um dort mit uns ein internationales Sommerlager gemeinsam mit amerikanischen Boy Scouts zu erleben. Dieses Sommerlager war für mich ein besonderes Erlebnis und ich freue mich darauf, die Partnerschaft nach Indien und Amerika weiter zu pflegen. Bislang ist eine weitere Indienreise im Jahr 2017 geplant, sowie 2018 eine weitere Reise in die USA, um den Kontakt zu den dortigen BSA weiter zu pflegen und Austausch zu erleben.

Im Rahmen des Woodbadge freue ich mich darauf, meine Erfahrungen mit anderen zu teilen und selbst viel Neues zu erlernen und damit meinen Horizont zu erweitern.

Gut Pfad und Gott befohlen!

Christine